Wenn Wissen auf Erfahrung trifft ... eine kleine Zwischenbilanz
Sechs von zwölf Modulen liegen hinter der sechsten Gruppe unserer Führungsakademie. Zeit für ein Zwischenfazit. Wir haben unsere Teilnehmer gefragt: Was nehmen sie bisher mit? Was macht für sie den Unterschied? Und funktioniert das Gelernte auch im Führungsalltag?
Die Antworten zeigen vor allem eines: Führungskräfteentwicklung funktioniert dann besonders gut, wenn Wissen nicht nur vermittelt, sondern auf die eigene Situation übertragen wird.
Führung lernt man nicht auf Vorrat
Dominik Schwertberger, Teamleiter Qualitätssicherung bei der LSV Lech-Stahl Veredelung GmbH, schätzt besonders, dass er eigene Themen und konkrete Fälle mitbringen kann. Die gemeinsame Arbeit daran liefert ihm praktische Unterstützung und Entscheidungshilfen, die er direkt in seinen beruflichen Alltag mitnimmt.
Auch Kevin Sedlmayr, Teamleiter Wärmebehandlung, hebt diesen Unterschied zu klassischen Schulungen hervor. Nicht alles sei grundsätzlich neu. Entscheidend sei vielmehr die Kombination der Themen und die Möglichkeit, sie mit den eigenen Fragestellungen zu verbinden. Sein Fazit fällt entsprechend deutlich aus: „Das hier ist viel besser als alle Schulungen, die ich bisher hatte.“
Andere Unternehmen. Andere Perspektiven.
Ein weiterer Pluspunkt ist für die Gruppe der Branchenmix.
Melissa Hagmann, Teamleiterin allgemeiner Einkauf und Kollegin von Dominik und Kevin, erlebt gerade die Einblicke in andere Unternehmen als wertvoll. Hinzu kommen unterschiedliche Trainer mit unterschiedlichen Erfahrungen. Die verschiedenen Blickwinkel und Ansätze machen die Themen lebendig und sorgen dafür, dass sich immer wieder neue Möglichkeiten eröffnen.
Denn Führungsfragen ähneln sich oft. Die Antworten darauf müssen es nicht.
Persönlich statt anonym
Die Akademie-Gruppe 6 mit Akademieleitung Elisabeth Schmid
Genauso wichtig ist den Teilnehmern die kleine Gruppe. Leon Hammer, verantwortlich für Disposition und Fuhrpark bei der Zimmerei Stark GmbH, gefällt besonders der lockere Umgang und dass auf jeden persönlich eingegangen wird. Kevin ergänzt: Jeder kommt zu Wort, kann eigene Themen einbringen und ohne große Hemmschwelle diskutieren.
So entsteht ein Rahmen, in dem nicht nur Wissen vermittelt wird, sondern echter Austausch möglich ist.
Halbzeit. Und ein ziemlich klares Zwischenfazit.
In einem Punkt sind sich alle Teilnehmer einig:
Der Weg zur Akademie lohnt sich jedes Mal.
Der Austausch über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg, die kleine Gruppe, die unterschiedlichen Trainer und vor allem die Arbeit an konkreten eigenen Themen machen für sie den Unterschied zu einzelnen Tagesschulungen.
Sechs spannende Module liegen noch vor der Gruppe. Wir freuen uns auf viele weitere Fragen, Perspektiven und Erkenntnisse.
Denn Führung entwickelt sich nicht an einem Tag.
Sie entwickelt sich, wenn Wissen auf Erfahrung trifft und daraus neues Handeln entsteht.
Bilder: DIE RAUMGEBER
